Introducing im Oktober
Bei unserer traditionsreichen Introducing-Reihe stellen wir gemeinsam mit den Machern des Melt! Festivals jeden Monat vier internationale Acts vor, deren Namen in Blogs und Magazinen heiß diskutiert werden und von denen nicht zuletzt wir selbst viel erwarten. Künstler, die hier noch für umsonst zu sehen sind und ihre erste Nagelprobe bestehen wollen, begleiten mit dieser Showcase-Serie das Erscheinen eines jeden neuen Intro-Magazins.
Die Acts:
Sizarr
Auftritte beim Melt!, Berlin Festival und MS Dockville, als Support-Act auf Tour mit Kele Okereke und Broken Bells – und das alles vor der Veröffentlichung des Debütalbums! Völlig zu Recht gelten Sizarr aus dem pfälzischen Landau 2012 als nächster großer Knaller der deutschen Musiklandschaft. Ihr erstes Album »Psycho Boy Happy« klingt so bewegt wie der Blick ins Kaleidoskop. Dafür schöpften die drei Jungspunde auf erstaunlich reife Art aus einem breiten Spektrum an Elektronik, HipHop, Indiepop, Weltmusik und Afrobeats.
sizarr.com
Man Without Country
Ryan James & Tomas Greenhalf lernten sich während ihrem Musikstudium kennen und gründeten Man Without Country. Der Name entsprang einem Gefühl von Heimatlosigkeit, das ab und an auch ihrem atmosphärischen und ruhelosen Sound beiwohnt. Mit mächtigen Drums, ausufernden Gitarrenriffs und episch anmutenden Vocals erinnert die Musik der beiden Waliser ein wenig an die Ursprünge von Shoegaze und Dream-Pop. Davon kann man sich spätestens auch auf ihrem im Frühjahr erschienenen Debüt-Album „Foe“ überzeugen.
Asbjørn
Der junge Däne fühlt sich im Pop zu Hause, bedauert jedoch, dass vielen Künstlern im Mainstream nicht die Zeit gegeben wird, das Beste aus ihrer Musik herauszuholen. Asbjørn nahm sich deswegen zwei Jahre für sein Debütalbum, das er dann auch bis auf die Streicher-Parts komplett selbst einspielte. Das Ergebnis sind tanzbare Beats und melancholische Melodien, die von der Leichtigkeit seines Teenager-Daseins beflügelt werden. Gut Ding will eben Weile haben, und mit erst 19 Jahren hat Asbjørn dafür auch alle Zeit der Welt.
Asbjornmusic.com
Tomfoolery
Und wieder Mannheim. Julian Scharpf kommt aus dem schier unerschöpflichen Pool an Talenten aus der Quadratstadt. Als Tomfoolery schraubt er unermüdlich an seiner Version von Synthie-Pop, die ähnlich wie Hot Chip oder die Junior Boys Club und Wohnzimmer zusammendenkt: tanzbar, aber gemächlich. Elegant, aber auch entspannt. Ein Debütalbum steckt in der Pipeline, die ersten Songs lassen Großes hoffen!
facebook.com/tomtomfoolery
UPDATE: Tomfoolery musste seinen Auftritt leider absagen, weil er zeitgleich M83 auf Tour supportet!
Zeitplan:
20.00 Einlass
21.00 Asbjörn
22.00 Man Without Country
23.00 Sizarr
31.10. Berlin, Bi Nuu
mit Sizarr, Asbjørn, Tomfoolery und Man Without Country